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• Definition
der Krankenkassen |
| Therapie ist die Behandlung einer psychischen
Störung mit Krankheitswert. |
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| Was ist "Krankheitswert"? |
| Wenn wir unter |
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einer Lebenssituation oder -veränderung,
z.B. Verlust von nahe-
stehenden Menschen, Trennung, Scheidung, Problemen
am Arbeitsplatz, |
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Beziehungssituationen, |
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unseren "mangelnden" Fähigkeiten,
z.B. Unsicherheit, geringer Selbstwert, Konfliktunfähigkeit,
unzulängliche Selbstversorgung . . ., |
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einer psychischen Symptomatik wie z.B. Depression,
Ängste,
Zwänge, Süchte, Ess-Störungen, psychotisches
Erleben, |
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oder |
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körperlichen Symptomatik, z.B. Kopfschmerzen,
Magen-Darmbeschwerden, Hauterkrankungen, Rückenschmerzen,
Allergien oder schweren körperlichen Erkrankungen |
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| so sehr leiden, dass wir in unserer Lebensqualität
und Gesundheit eingeschränkt sind. |
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| • Wendepunkte
– Therapie als Hilfe zur Selbsthilfe |
| Jeder Mensch
ist einzigartig in seiner Fähigkeit, den eigenen
Lebensweg zu gehen. Erfahrungen in der Kindheit, erlernte
Verhaltensweisen oder äußere Lebensumstände
hindern uns jedoch oft, die Möglichkeiten und Chancen,
die das Leben bietet, zu nutzen. Es entstehen Probleme
in unseren Beziehungen oder Schwierigkeiten am Arbeitsplatz. |
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| Auch körperliche
und seelische Krankheiten können auftreten:
psychosomatische Störungen wie |
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Kopfschmerzen, |
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Herz-Kreislauf-, |
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Magen-Darm- oder Wirbelsäulenbeschwerden,
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Schlaf- und Ess-Störungen, |
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Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern, |
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Ängste, Depression oder Zwangsverhalten. |
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| Krankheit im körperlichen und
seelischen Bereich gehört zu unserem Leben. Diese
Krisen sind Wendepunkte. Sie
beinhalten die Möglichkeit, das Leben neu zu betrachten.
Manchmal ist die Problematik zu stark und unsere eigenen
Fähigkeiten und Kräfte sind nicht mehr spürbar
oder reichen nicht aus. Familie und Freunde sind eine
wichtige Unterstützung, aber doch haben wir oft Hemmungen,
sie und ihre Gefühle zu belasten. Hier ist professionelle
Begleitung hilfreich und manchmal notwendig. |
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| Ihre Therapeutin/Ihr Therapeut ist jemand,
dessen Gefühle Sie nicht berücksichtigen müssen.
Sie/er steht außerhalb Ihrer Problematik und kann
dadurch und durch ihr/sein Fachwissen so manches Problem
aus einem anderen Blickwinkel
betrachten. |
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| Manche Menschen denken, es sei ein Zeichen
von Schwäche, zu einem Therapeuten zu gehen. Aber
was ist schwach daran, sein Leben in die Hand zu nehmen,
Probleme anzugehen und sich dabei von Fachleuten helfen
zu lassen? Wenn unsere Heizung kaputt ist, holen wir uns
ja auch einen Fachmann zu Hilfe! |
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| Mit Einfühlungsvermögen und
Achtsamkeit begleiten wir Sie dabei, neue Erfahrungen
zu machen, Zusammenhänge zu erkennen, sich besser
zu verstehen, anzunehmen oder zu verändern. Ziel
ist es auch, wieder Zugang zu eigenen Grenzen, Stärken
und Kraftquellen zu finden, sodass ein eigenständiges
und eigenverantwortliches Leben möglich wird. |
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| Lebensfreude und Beziehungen können
sich wieder neu entfalten. |
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| • Welche BehandlerInnen
gibt es? |
| Es gibt ärztliche und psychologische
PsychotherapeutInnen sowie Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen. |
| Außerdem gibt es TherapeutInnen,
die eine Genehmigung zur Ausübung der Psychotherapie
nach dem Heilpraktikergesetz haben. |
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Fragen Sie nach, welche
therapeutische Ausbildung
und Qualifikation Ihr/e BehandlerIn hat! |
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Psychotherapie im HTPZ:
Angelika Kriegisch und
Milly Pfleiderer
Heike Kron
und Kai Besserer
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| • Dauer der
Therapie |
| Kurzzeitpsychotherapie:
bis zu 25 Sitzungen |
| Langzeitpsychotherapie:
50 oder mehr Sitzungen |
Die Sitzungen finden einmal wöchentlich
oder 14-tägig statt und
dauern je 50 Minuten. |
| Das Ende der Therapie wird von Therapeut
und Klient gemeinsam bestimmt. |
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| • Kosten |
| Kostenübernahme durch Krankenkassen |
Bei behandlungsbedürftigen
Krankheitsbildern übernehmen die Krankenkassen
die Kosten auf Antrag. Zum Teil ist ein Gutachter-
verfahren notwendig. |
| Gesetzlich Versicherte
können sich direkt an einen Psychotherapeuten mit
Kassenzulassung wenden. |
| Bei Privat- oder
Beihilfeversicherten ist je nach Krankenkasse bzw.
abgeschlossenem Vertrag im Einzelfall die Kostenübernahme
abzuklären. Zum Teil müssen Sie Zuzahlungen
übernehmen. |
| Fünf Probesitzungen werden von den meisten privaten Krankenkassen ohne Antrag übernommen. |
| Selbstzahlung |
Der einfachste und unbürokratischste Weg ist natürlich die Selbst- zahlung,
wenn Ihre finanziellen Mittel dies ermöglichen. Manchmal geben wir ja
auch für weit weniger wichtige Dinge als unsere Gesundheit Geld aus,
ohne lang zu überlegen! |
| Die Honorare können bei den Therapeutinnen im HTPZ erfragt werden. Soziale Gegebenheiten werden in der Regel berücksichtigt. |